Schulimkerei „Flink und Fröhlich“

In unserer Schule gibt es schon seit 1996 Bienen. Die Bienenvölker stehen in unserem Schulgarten. In der Schulimkerei lernen wir viel über die Bienen und über die Arbeit des Imkers. Wir stellen sogar eigenen Honig und Bienenwachskerzen her. Den Bienenhonig verkaufen wir in unserer Schülerfirma „Fair und Fröhlich“.

Was wir alles rund um die Bienen machen, könnt ihr hier nachlesen.

Hier könnt ihr euch unsere schönsten Bienenbilder ansehen.

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Rähmchenbau / Mai 2020

Damit die Bienen ihre Brut aufziehen und den Honig einlagern können, brauchen sie Waben. Der Imker setzt in den Bienenstock vorgefertigte Rähmchen ein. Die Rähmchen sind rechteckig und passen genau in den Bienenstock hinein. Auch bei der Honigernte können die Rähmchen einfach in die Honigschleuder eingesetzt werden. Die vorgefertigten Rähmchen sind sozusagen eine Hilfe für den Imker, damit er besser arbeiten kann. Denn die Rahmen kann er so zum Beispiel einfach aus dem Bienenstock herausnehmen.

Wie die Rähmchen gebaut werden, könnt ihr euch hier ansehen.

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Weltbienentag / 20. Mai 2020

Heute ist Weltbienentag. Für uns Schülerinnen und Schüler der Köllerholzschule ist das ein ganz wichtiger und besonderer Tag. Denn wir haben im Schulgarten ja auch Bienenvölker und kümmern uns um sie. Wir passen auf, dass die Bienen nicht krank werden und dass es ihnen gut geht. Wichtig für die Bienen ist, dass sie in ihrer Umgebung viele verschiedene Pflanzen finden, um Pollen und Nektar für das Bienenvolk zu holen.

Die Bienen sind auch sehr wichtig für uns Menschen. Ohne sie würde es für uns viel weniger Lebensmittel geben. Denn die Bienen bestäuben die Pflanzen, damit zum Beispiel viele Früchte wachsen.

Leider gibt es aber immer mehr große Felder und Wiesen, auf denen Monokulturen angebaut werden. Monokulturen bedeutet, dass immer nur eine Pflanzensorte angebaut wird. So finden die Bienen viel weniger Blüten, die sie besuchen können. Außerdem werden die Pflanzen oft auch mit Pestiziden besprüht, die für die Bienen gefährlich sind.

Es gibt aber auch Wildbienen, die nicht wie unsere Honigbiene in einem großen Stock zusammenleben. Mauerbienen zum Beispiel wohnen alleine in kleinen Höhlen. Weil es in unseren Städten immer weniger naturnahe Gärten gibt, finden die Bienen nicht genügend Lebensräume und sind vom Aussterben bedroht. Naturnah bedeutet, dass der Garten zum größten Teil sich selbst überlassen wird. So können genügend Pflanzen wachsen, die für die Bienen wichtig sind.

In Natursteinmauern oder in Trockenmauern können die Bienen kleine Höhlen bauen, in denen sie wohnen können. Oft aber werden Mauern mit Zement gebaut. So gibt es keine Zwischenräume, in denen die Bienen ihre Wohnungen bauen können.

Um den Bienen zu helfen, könnt ihr zum Beispiel ein Insektenhotel bauen. Dort können die Bienen ihre Eier ablegen. Oder ihr pflanzt bienenfreundliche Pflanzen, wie zum Beispiel Himbeeren, Brombeeren, Löwenzahn, Lavendel, Salbei oder Thymian.

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Bienenbeutenaufstockung / April 2020

Weil die Bienen jetzt im Frühling mehr Platz brauchen, haben wir den Bienenstock vergrößert. Der Imker nennt das Aufstocken. Im Winter brauchten unsere Bienen nur eine Bienenzarge mit Honig- und Brutwaben. Bienenzargen sind so etwas wie die Stockwerke bei einem Haus. Wir haben die gelbe Bienenzarge auf die rote gesetzt.

Die Honig- und Brutwaben in der roten Zarge haben die Bienen schon alle verdeckelt. Verdeckeln bedeutet, dass die Bienen die Honig- und Brutwaben mit einer Wachsschicht bedecken. So kann der Honig nicht aus der Wabe fließen und die Brut wird nicht beschädigt.

Weil jetzt alle Waben voll sind, brauchen die Bienen neue Waben, um weiterbauen zu können. Das Bienenvolk vergrößert sich im Frühling. Tausende kleine Bienen schlüpfen dann aus den Brutzellen. Deswegen brauchen sie auch mehr Platz.

Hier könnt ihr euch noch weitere Bilder ansehen.

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Bienenpodest / April 2020

Unsere Bienen gehören zu den 46 Lernstationen im Schulgarten. Sie sind die Station mit der Nummer 27. Die Bienenstöcke stehen vor der Wildwiese auf einem Podest, damit ihr sie beobachten könnt. Das Podest haben wir extra so gebaut, damit wir die Bienen nicht stören.

Oben auf dem Bild könnt ihr sehen, dass wir ein Podest gebaut haben, auf dem die Bienenstöcke stehen. Es hat Platz für zwei Bienenvölker. Damit nicht so viel Regenwasser auf die Bienenbeuten regnet, haben wir Bedachungen gebaut. Die Bedachungen sind aber auch dafür da, damit niemand unerlaubt etwas an den Bienenstöcken macht.

Unter dem Podest für die Bienenstöcke haben wir noch ein Podest gebaut. Dieses ist begehbar. Von dort aus können wir uns um die Bienen kümmern und zum Beispiel neue Waben in die Bienenstöcke einsetzen. Die beiden Podeste sind nicht miteinander verbunden, damit die Bienen nicht gestört werden. Denn sie mögen es nicht so gerne, wenn ihr Zuhause wackelt.

Durch zu viele Menschen auf dem Podest würde alles anfangen leicht zu wackeln. Das mögen die Bienen gar nicht. Denn wenn sie sich zu sehr gestört fühlen, stechen sie zu.

Durch unsere Idee, zwei Podeste zu bauen, können ruhig mehrere Kinder und Erwachsene das begehbare Podest betreten. Die Bienen merken das dann nicht. Sie fühlen sich nicht gestört und wir können uns in Ruhe um die Bienen kümmern.

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Fütterung der Bienen / Spätsommer 2019

Wenn der Sommer zu Ende geht, finden die Bienen nicht genug Futter. Damit sie nicht verhungern, füttern wir sie zusätzlich zu ihren eingelagerten Honigvorräten mit einer Zuckerlösung.

Wie das geht, zeigen wir euch hier.

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Trenngitter / Sommer 2019

Ein Trenngitter wird benutzt, um den Brutraum und den Honigraum zu trennen. Im Brutraum ziehen die Bienen ihre Larven groß und bringen ihnen genug Futter. Im Honigraum wird der Honig in die Waben eingelagert. Damit die Bienenkönigin ihre Eier nicht in die Honigwaben legt, wird zwischen den Brutraum und den Honigraum ein Trenngitter gelegt. Die Bienenkönigin ist so groß, dass sie nicht durch das Gitter passt. So legt sie ihre Eier nur in die Waben, die im Brutraum hängen.

Wusstest du, dass die Königin an einem Tag ungefähr 2000 Eier legt?

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Wabeneinbau / Sommer 2019

Nachdem wir die Waben gebaut haben, setzen wir sie in den Bienenstock. Die Waben passen dort genau hinein. Wir müssen dabei ganz ruhig und behutsam sein, damit die Bienen nicht gestört werden. In eine Bienenzarge passen 9 Waben.

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Wir bauen Waben / Sommer 2019

Frau Saalmann hat im Sommer mit den Kindern Waben hergestellt. Die Wachsplatten werden dabei auf kleine Drähte gelegt, die in einen Holzrahmen gespannt sind. Das Wachs wird dann mit einem Lötkolben erhitzt. Das weich gewordene Wachs umschließt dann die Drähte. Nach kurzer Zeit wird er wieder fest und bleibt in dem Rahmen hängen. Die Wachsplatte kann dann nicht mehr herausfallen. Danach werden die Waben in den Bienenstock gehängt und die Bienen können fleißig weiterarbeiten.

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Wildwabenbau / Sommer 2019

Die Bienen bauen in ihrem Bienenstock Waben, um dort den Honig zu lagern. Auch die kleinen Bienenlarven werden in den Waben von den Ammenbienen gefüttert und großgezogen. Hier könnt ihr eine Wabe sehen, die aus einem Wildbau entstanden ist. Wildbau bedeutet, dass die Bienen die Wabe selbst hergestellt haben. Eigentlich hängt der Imker vorgefertigte Waben in den Bienenstock, damit die Bienen dort den Honig einlagern können und die Bienenlarven großziehen können. Diese sind rechteckig. So kann der Imker die Waben besser herausnehmen.

Lässt der Imker die Bienen in Ruhe bauen, entsteht eine Wildbauwabe, wie ihr sie oben auf dem Bild sehen könnt.

Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr sogar eine kleine Bienenlarve erkennen. Wir haben sie mit einem roten Kringel umkreist.

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Der Smoker / Sommer 2019

Das, was ihr auf dem Bild seht, ist ein Smoker. Der Smoker ist ein sehr wichtiges Werkzeug für den Imker. Er benutzt ihn, um Rauch zu erzeugen, damit er in Ruhe arbeiten kann. Die Bienen denken bei Rauch, es würde in ihrem Bienenstock brennen. Dann sind sie so sehr damit beschäftigt, den Honig aus den Waben in ihren Honigmagen zu saugen, um flüchten zu können. Dabei bemerken sie gar nicht, dass der Imker zum Beispiel die Honigwaben kontrolliert.

Um den Smoker anzünden zu können, kann man oben den Deckel öffnen. Damit Rauch entsteht, zündet man ein Stück Pappe an und legt es in den Smoker. Der Rauch kommt dann oben aus der Öffnung heraus. Rechts am Smoker auf dem Bild könnt ihr einen Blasebalg sehen. Diesen benutzt man, um mehr Rauch auszupusten.

Hier zünden wir gerade den Smoker mit einem Feuerzeug an.